26.03.2021 / Medienmitteilung / /

CVP verlangt die Förderung von überregionalen Arbeitsplatzgebieten

CVP verlangt die Förderung von überregionalen Arbeitsplatzgebieten

Neun CVP-Kantonsrätinnen und -Kantonsräte haben die Motion «Förderung von überregionalen Arbeitsplatzgebieten» eingereicht. Die Motionäre fordern, dass Investitionen in Erschliessungen und neue Infrastrukturen von überregionalen Arbeitsplatzgebieten durch den Kanton im Rahmen der Wirtschaftsförderung für laufende und neue Projekte zu finanzieren sind. Die CVP möchte, dass der Regierungsrat dem Kantonsrat eine gesetzliche Grundlage unterbreitet.

Im Kantonalen Richtplan sind Entwicklungsschwerpunkte Arbeit oder Bahnhof (ESP A + B) enthalten, die für die Entwicklung von neuen Arbeitsplatzgebieten geeignet sind. Der Kanton hat diese ESP im Rahmen der Kantonalen Nutzungsplanung abschliessend ausgeschieden und teilweise sogar geplant. Diese Gebiete sind von überkommunalem Interesse. «Muss eine einzelne Gemeinde für die Erschliessung und für die neue Infrastruktur aufkommen, kann das über den Rand ihrer finanziellen Möglichkeiten hinausgehen», sagt Irene Huwyler, Schwyz, CVP-Kantonsrätin.

So sind beispielsweise für die Erschliessung des sogenannten Zeughausareals in der Gemeinde Schwyz Investitionen von brutto 45 Mio. Franken erforderlich. Dabei ist allein ein Betrag für die Verlegung des regional ausgelegten SBB Freiverlad von CHF 10-12 Mio. enthalten. Als (Zentrums-)Gemeinde belastet dies Schwyz sehr stark. Alle Entwicklungsgebiete im Kanton Schwyz, etwa in den Gemeinden Ingenbohl, Arth und in den Bezirken Einsiedeln und Küssnacht wie auch das Projekt Fokusraum March haben einen typisch überkommunalen Charakter. Da jeweils die ganze Region davon profitiert, soll der Kanton die Erneuerung der regionalen Infrastruktur auch finanzieren, sagen die unterzeichnenden Motionäre Irene Huwyler und Dominik Blunschy (Schwyz), Matthias Kessler (Ingenbohl), Bruno Beeler (Arth), Anni Zehnder (Einsiedeln), Mathias Bachmann (Küssnacht), Markus Vogler (Illgau), Remo Di Clemente (Steinen) und Stefan Langenauer (Wollerau).

Heute pendeln viele Leute in die Zentren Zug-Zürich oder Luzern zur Arbeit. Es ist ein wichtiges Anliegen der CVP, dass durch die Entwicklung und Ansiedlung von lokalen Arbeitsplätzen teure und umweltschädigende Pendlerströme unterbunden werden können und qualifizierte Arbeitsplätze im Kanton Schwyz angeboten werden können.

 

Für weitere Fragen stehen zur Verfügung:

Matthias Kessler, Fraktionspräsident CVP, Ingenbohl

Bruno Beeler, Kantonsrat CVP und Präsident CVP Kanton Schwyz

Irene Huwyler, Kantonsrätin CVP, Schwyz