
Illgau. – Für die Regierungsrats- und Kantonsratswahlen 2012 hat die CVP Illgau ihre Kandidaten nominiert. Sie empfiehlt den bisherigen Regierungsrat Othmar Reichmuth, Buoflen, zur Wiederwahl. Der ehemalige Gemeindepräsident und frühere Geschäftsführer der Oberallmeindkorporation Schwyz wurde 2010 in die Regierung gewählt. Dem heutigen Baudirektor ist das Gleichgewicht zwischen dem Nutzen und dem Schutz des Lebensraumes wichtig. Ebenfalls setzt er sich für die Produktion und Nutzung von erneuerbarer Energie ein, den Erhalt echt schwyzerischer Bildungs- und Gesundheitsangebote sowie die Förderung des öffentlichen Verkehrs. Ein zentrales Anliegen ist Othmar Reichmuth auch die Stärkung der Eigenverantwortung, verbunden mit einem soliden Sozialnetz. Die Kandidatur von Othmar Reichmuth muss am 11. Januar 2012 noch von der Mitgliederversammlung der CVP des Kantons Schwyz bestätigt werden.
Markus Vogler für Othmar Heinzer
Der amtierende Kantonsrat Othmar Heinzer hat der CVP Illgau bekannt gegeben, dass er bei den Gesamterneuerungswahlen vom kommenden März nicht mehr zur Verfügung steht. Der Wirt vom «Sigristenhaus» vertrat die Berggemeinde während acht Jahren im Kantonsrat. Er wurde mit Dank verabschiedet. Als Nachfolger wurde seitens der CVP Markus Vogler, Büel 7, nominiert. Er gehört seit 2004 dem Gemeinderat Illgau an und amtete während sechs Jahren als Gemeindevizepräsident und Baupräsident. Markus Vogler hat auf Frühjahr 2012 seine Demission als Gemeinderat eingereicht. Der Bauleiter Tiefbau arbeitet zurzeit als Projektleiter bei der Tief- und Strassenbauunternehmung Schelbert AG in Muotathal. Er stellt Sachpolitik vor Parteipolitik. Wichtig sind Markus Vogler auch die Erhaltung und Stärkung der Grundwerte in den Familien, die Stärkung der Bergregionen sowie das Sichern und Schaffen von Arbeits- und Ausbildungsplätzen.
Grosse Enttäuschung bei der CVP Kanton Schwyz. Bruno Frick schafft nach 20 Jahren im Ständerat die Wiederwahl nicht mehr. Damit verliert die CVP ihren Sitz und der Kanton Schwyz einen der einflussreichsten Ständeräte. Anstelle von Frick (14‘833 Stimmen) zieht die SVP mit Peter Föhn (15‘899 Stimmen) nach Bern. Als einziger Kanton stellt Schwyz damit zwei SVP Ständeräte.
Die CVP gratuliert Peter Föhnt zu seiner Wahl. Der Muotathaler hat in fast allen Gemeinden leicht besser abgeschnitten als Bruno Frick. Föhn war erst im zweiten Wahlgang angetreten. Umso mehr ist sein Resultat erstaunlich. Entscheidend für die Nicht-Wahl von Bruno Frick dürfte der Kandidat der FDP, Vincenzo Pedrazzini, beigetragen haben. Viele Stimmen aus der Mitte gingen an ihn und nicht an Bruno Frick. Ebenfalls zeigt sich, dass die SVP als wählerstärkste Partei ihre Wählerschaft bei den Nachwahlen mobilisieren konnte, was ihrem Kandidaten zur Wahl verholfen hat.
Keine Absage an die Energiewende
Mehrheitlich enttäuschend für die CVP sind auch die Abstimmungsresultate vom Wochenende. Die Initiative ‚Sonnen- und Holzenergie für unsere Kinder‘, wurde mit 63.1 Prozent wuchtig abgelehnt. Es ist möglich, dass die Initiative wegen der Mängel, auf die die CVP im Voraus aufmerksam gemacht hatte, gescheitert ist. Mit der Initiative wären nämlich nur die Sonnen- und Holzenergieproduktion gefördert worden. Nicht gefördert worden wären alle übrigen nachhaltigen Energiequellen und Energiesparmassnahmen. Die CVP versteht das Scheitern der Initiative nicht als allgemeine Absage der Schwyzerinnen und Schwyzer an die Energiewende. Die CVP will nun die eigene Energieinitiative mit dem Titel „PlusEnergiehaus – das Kraftwerk für den Kanton Schwyz“, die sie vor Kurzem angekündigt hatte, vorantreiben. Hauptfokus bei dieser Initiative liegt beim zukunftsgerichteten Bauen und bei der Erneuerung der bestehenden Bauten.
Keine Ergänzungsleistungen für Familien
Ebenfalls klar abgelehnt wurde mit 65,1 Prozent das Initiativebegehren ‚Familien stärken – Ja zu Ergänzungsleistungen‘. Im Kanton Schwyz erhalten somit ärmere Familien keine Ergänzungsleistungen. Profitiert hätten von den Zahlungen rund 1500 Familien. Hauptargument der Gegner waren die Kosten von 22 Millionen, die jährlich verursacht worden wären.
Überraschend für die CVP kommt die Ablehnung eine Verpflichtungskredits für die Planung des Neubaus eines Verkehrsamtes in Tuggen, denn im Vorfeld war nur wenig Opposition zu diesem Projekt zu vernehmen. Erfreulich für die CVP ist anderseits, dass das Bürgerrechtsgesetzt klar mit 69.6 Prozent angenommen wurde. Es macht strenge Vorgaben zur Integration der Gesuchsteller und wertet die Einbürgerungsbehörden auf. Ebenfalls erfreulich ist die Annahme des Gesetzes über die Motorfahrzeugabgabe. Stark motorisierte Fahrzeuge werden demnach tendenziell höher besteuert, leichte und leistungsschwache werden entlastet.Ingenbohl erhält CVP GemeinderätinKarin Freitag-Masa (41) von der CVP ist mit 1557 Stimmen als Gemeinderätin und Nachfolgerin des zurückgetretenen Werner Weber (SVP) gewählt worden. Nicht gewählt wurde Landwirt Daniel Steiner (SVP, 50). Auf ihn entfielen 955 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 1261 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 44,7 Prozent. Die CVP gratuliert Karin Freitag-Masa zu diesem Erfolg und wünscht ihr in ihrer politischen Tätigkeit viel Erfolg.
Nach einem intensiven Sonntagnachmittag konnte sich die CVP über die Wahl von Kantonsrat Alois Gmür in den Nationalrat freuen. Alois Gmür hat es mit seiner Mitkandidatin Maria Züger sowie den Mitkandidaten Pius Schuler und Dr. Stephan Landolt sowie mit tatkräftiger Unterstützung der Jung-CVP geschafft, den Sitz der CVP im Nationalrat zu verteidigen. Nicht ganz gereicht hat es Ständerat Bruno Frick. Zwar hat er klar das zweitbeste Resultat hinter Alex Kuprecht (SVP) erreicht, aber das absolute Mehr um rund 900 Stimmen verpasst. Die Zersplitterung der Stimmen hat auch hier ihre Auswirkungen gezeigt. Am 27. November steht der zweite Wahlgang an.
Der Parteivorstand hat sich an der Nominationsversammlung vom 4. April die Kompetenz geben lassen, über allfällige Listenverbindungen oder das weitere Vorgehen entscheiden zu können. Er hat am Montagabend entschieden, Ständerat Bruno Frick auch für den 2.Wahlgang zu nominieren. Es zeichnet sich ein harter Wahlkampf ab. Die CVP ist aber überzeugt, dass es Bruno Frick gelingen wird, die fehlenden Stimmen für den Sitz in Bern am 27. November zu erobern. Bruno Frick gilt als einer der bestvernetzten Ständeräte, hat einen hervorragenden Leistungsausweis und hat in der Vergangenheit mehrmals bewiesen, dass er sich für den Kanton und seine Bürger mit Nachdruck einsetzt.
Die CVP dankt den Schwyzerinnen und Schwyzern für die Unterstützung von Bruno Frick, auch im zweiten Wahlgang.
Eine echte Zitterpartie musste die CVP gestern beim den Nationalratswahlen im Kanton Schwyz erleben, die dann schliesslich mit einem Erfolg endete. Mit Alois Gmür kann der frei gewordene Sitz von Reto Wehrli gehalten werden. Einen Sitz gewinnt die FDP auf Kosten der SVP. Die CVP kann den Sitz vor allem wegen einer Zunahme der Wähleranteile von 20.1 auf 20.6 Prozent und dank einem sehr gutem Abschneiden der Jungen CVP sichern. Die CVP ist stolz darauf, dass sie den Sitz ohne Mithilfe einer anderen Partei und ohne Listenverbindung sichern konnte. Es zeigt sich, dass die Schwyzerinnen und Schwyzer das Engagement der CVP Kanton Schwyz in jüngster Vergangenheit positiv wahrnehmen und die Partei entsprechend belohnen. So zum Beispiel der Einsatz für den Erhalt des Spitals Einsiedeln, der Einsatz für eine nachhaltige Energieproduktion, für eine zukunftsorientierte Finanzpolitik und für vernünftige Infrastrukturen. Mit Alois Gmür ist ein profilierter und sehr erfahrener Politiker gewählt worden, der die Werte der CVP in Bern mit Herzblut vertreten wird.
Einen Wermutstropfen für die CVP waren die Ständeratswahlen. Ständerat Bruno Frick hat das absolute Mehr um gerade mal 900 Stimmen verpasst und muss nun sich einem zweiten Wahlgang stellen. Sicher hat das relativ grosse Kandidatenfeld dazu beigetragen, dass Frick die Wahl nicht bereits gestern Abend geschafft hat.
Altendorf. – Einmal pro Jahr bedankt sich die CSP Altendorf bei ihren Amtsträgern für ihr grosses Engagement. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Personen sich in ihrer Freizeit für das Allgemeinwohl einsetzen“, sagt Carla Wernli-Crameri, Präsidentin der CSP Altendorf. Umso mehr freue es sie, den ehrenamtlichen Kommissions- und Behördenmitgliedern persönlich bei einem gemütlichen Zusammensein und Essen herzlich danken zu können.
Nach dem Apéro im Restaurant „Bilsten“ ergriff Ständerat Bruno Frick das Wort. Er erklärte, was ihn für eine weitere Amtsperiode als Ständerat motiviert und für welche Werte er einsteht. Während des Essens hatten die Anwesenden zudem Gelegenheit, Nationalratskandidatin Maria Züger und Nationalratskandidat Stephan Landolt näher kennenzulernen. Der persönliche Austausch und interessante Gespräche unter den Anwesenden rundeten den gelungenen Abend ab.

Die CVP tritt mit einer Viererliste im Wahlkampf für den Nationalrat vom 23. Oktober 2011 an. An der gestrigen Mitgliederversammlung wurden Kantonsrat Alois Gmür, Einsiedeln, Gemeinderätin Maria Züger, Freienbach, Kantonsrat Pius Schuler, Rothenthurm und Gemeindepräsident Stephan Landolt, Schwyz nominiert. Den Ständeratsitz wird Bruno Frick nochmals verteidigen können.
cvp. Die CVP will nach dem Rücktritt von Reto Wehrli den Sitz im Nationalrat halten und weiterhin mit Bruno Frick im Ständerat vertreten sein. Als weiteres Wahlziel will die Partei neue Wählerschichten ansprechen. Angestrebt wird ein Wähleranteil von 22 Prozent. Dazu will die Partei einen engagierten Wahlkampf betreiben. Parteipräsident Andreas Meyerhans ist sich bewusst, dass er ambitiöse Ziele anstrebt, glaubt aber, mit der nun zusammengestellten Liste gute Karten zu haben. Das Gewerbe, die Landwirtschaft und die grösseren Gemeinden sind vertreten. Ebenfalls kann die Partei eine kompetente Frau als Kandidatin ausweisen.
Grosser politischer Erfahrungsschatz
Das Wahlprozedere an der gestrigen Nominiationsversammlung zog sich gestern etwas in die Länge, denn es galt aus sechs Kandidaten eine Vierliste zusammen zu stellen. Geschafft haben es schliesslich Alois Gmür, Maria Züger, Pius Schuler und Stephan Landolt. Sämtliche Kandidaten können einen relativ grossen politischen Erfahrungsschatz ausweisen. Alois Gmür gilt als Vertreter des Gewerbes. Er sass lange Zeit im Bezirksrat von Einsiedeln und ist heute Kantonsrat. Der 56-jährige Braumeister führt die familiäre Rosengarten-Brauerei in Einsiedeln und ist gleichzeitig Präsident der Spitalleitung Regionalspital Einsiedeln. Die 40-jährige Maria Züger ist Gemeindrätin von Freienbach und führt seit mehreren Jahren die Vormundschaftsbehörde in der grössten Gemeinde des Kantons. Züger ist ledig und beruflich tätig als Anlagebarterin bei einer Zürcher Bank. Sie stammt aus einer Grossfamilie aus der March und will sich bei einer allfälligen Wahl hauptsächlich für die Anliegen der mittelständischen Familien stark machen. Pius Schuler ist 49-jährig, gehört seit 1996 dem Schwyzer Kantonsrat an und war im Amtsjahr 2008/09 Kantonsratspräsident. Pius Schuler ist diplomierter Landwirt mit eigenem Betrieb und ist ein klassischer und versierter Vertreter der Bauernsame. Entsprechend wird sich Pius Schuler bei einer allfälligen Wahl in den Nationalrat für die Interessen der Landwirtschaft und das Gewerbe einsetzen. Dr. Stephan Landolt gilt als erfahrener Exekutivpolitiker. Er sitzt seit 11 Jahren im Gemeinderat von Schwyz und hat während sieben Jahren das Ressort Bildung geleitet. Dies in einer Zeit, in welcher viele Veränderungen im Bildungswesen zu bewältigen waren. Seit 2008 ist Landolt Gemeindepräsident. Landolt ist Zahnarzt und führt eine eigene Praxis. Der 49-jährige ist verheiratet und Vater von drei Söhnen. In der Politik hat Landolt mehrmals bewiesen, dass ihm eine vernünftige Sachpolitik am Herzen liegt. Er will, auch bei einer allfälligen Wahl in den Nationalrat, das Machbare in die Tat umsetzen
Versierter Türöffnen in Bern
Ohne grosse Diskussionen nominierten die Delegierten den bisherigen Ständerat Bruno Frick. Frick wurde 1991 in den Ständerat gewählt. Dank seiner langjährigen Erfahrung gilt er in Bern als versierter Türöffner und kann sich regelmässig für die Interessen des Kantons Schwyz stark machen. Frick ist 58-jährig und wohnt in Einsiedeln.
Bilder zur Nomination finden Sie hier.