19.09.2017 / Vorstoss / /

Der Islam im Kanton Schwyz

Kantonsräte Peter Steinegger, Roger Brändli, Sandro Patierno und Bruno Beeler reichen eine Interpellation zur zunehmenden Islamisierung im Kanton Schwyz ein. Sie wollen von der Regierung wissen, wie sie die Zunahme des islamischen Bevölkerungsanteils in den kommenden Jahrzehnten einschätzt, welche Versammlungsräume auf Kantonsgebiet bestehen und wie die Rechtsstaatlichkeit der dort stattfindenden Tätigkeiten überprüft wird.

In den letzten Jahren ist ein markant ansteigender Zustrom von Personen islamischen Glaubens in die Schweiz und auch in den Kanton Schwyz festzustellen. Aufgrund dieser Entwicklung und der in den letzten Jahren und Monaten aufgetretenen, islam-bezogenen Gewaltexzesse in Westeuropa ist auch in der Schwyzer Bevölkerung ein gewisses Unbehagen spürbar. Der Zeitpunkt ist unseres Erachtens gekommen, dieses Unbehagen jetzt auf die politische Agenda zu nehmen.

Dabei legen wir Wert auf die Feststellung, dass nach unserem Dafürhalten der grösste Teil der hier ansässigen islamgläubigen Bevölkerung unsere Werte mitträgt und ihren wertvollen Beitrag an unsere Gesellschaft leistet, auch als Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Sorgen macht uns vielmehr der im Grundsatz aggressive Anspruch des Islam und auch die Ungewissheit, in welchem Ausmass die bei uns ansässige islamische Bevölkerung solche Denkweisen gutheisst. Das islamische Gesellschaftsmodell sieht keine Trennung von Religion und Staat vor. Vielmehr ist der erklärte Anspruch des Islam die Weltherrschaft, was gleichbedeutend wäre mit der Einführung der Scharia (islamisches Religionsgesetz).

Diese Ausgangslage lässt, auch mit Blick auf arithmetische Überlegungen bezüglich der künftigen Bevölkerungsentwicklung, darauf schliessen, dass hier ein schleichender Vorgang abläuft, der grundsätzlich das Potenzial hat, unser westlich-abendländisches Gesellschaftssystem langfristig erheblich zu unterwandern. Es muss uns deshalb gelingen, den politischen Anspruch des Islam von Beginn weg zu unterbinden. Die Ausübung der Religion hingegen ist selbstverständlich gewährleistet.

Zum Wortlaut der Interpellation