17.04.2016 / Communiqués / /

Kontinuität für Lachen und unsere Projekte

Pressemitteilung der CVP Lachen vom 16. April 2016

Gemeinderat Antonio Prioli, Lachen

Gemeinderat Antonio Prioli, Lachen

Aus Sicht der CVP Lachen völlig unverständlich greift die SVP den Sitz des Gemeindepräsidenten und des Gemeinderates an. Selbstverständlich ist es legitim, und jede Partei ist frei, Kandidaten für ein Amt vorzuschlagen. Unverständlich ist der Angriff der SVP aber, weil sie einerseits versucht, mit Gewalt die Macht an sich zu reissen und anderseits Persönlichkeiten angreift, die sehr viel für unser Dorf geleistet haben.

Obwohl die SVP in den Kommissionen und im Gemeinderat mit zwei Gemeinderäte vertreten ist, schreibt sie in Ihrer Medienmitteilung, ihre Ideen und Ansichten würden nicht ernst genommen. Weiter führt die Partei aus, sie hoffe seit über einem Jahrzehnt auf eine verbesserte Infrastruktur im Bereich Sport und Freizeit. Aus unerklärlichen Gründen wolle es offenbar einfach nicht vorwärts gehen, Nachbargemeinden hätten aufgezeigt, wie Projekte rasch und erfolgreich umgesetzt werden können. Dies habe die SVP bewogen, eigene Kandidaten aufzustellen.

Diese Argumentation hat fast schon ironische Züge. Als Gemeinderat stehen Antonio Prioli, CVP, und Emil Woodtli, FDP, zur Wahl. Antonio Prioli präsidiert das Ressort Planung; die Aufgaben der Planungskommission sind die Raum- und Verkehrsplanung. Genau in diesem Bereich ist in den letzten Jahren sehr viel realisiert worden. Beispiele dafür sind die Planung der Kernentlastungsstrassen Ast Ost und West, die Unterführung Auhof, der Neubau des Bahnhofs und des Bahnhofplatzes, das Parkhaus Sagenriet, die Revision der Nutzungsplanung (Zonenplan und Baureglement) und die Kernerneuerung. Emil Woodtli präsidiert das Ressort Bau und Umwelt, das für die Umsetzung der geplanten Verkehrsprojekte verantwortlich zeichnet. Weiter sind dem Ressort Bau und Umwelt der Hoch- und Tiefbau zugeteilt. Beide zur Wahl stehenden Gemeinderäte haben nichts mit den Infrastrukturen im Bereich Sport und Freizeit zu tun. Unverständlich ist die Feststellung der SVP, weil Sport und Freizeit dem Ressort Liegenschaften zugeteilt sind und sich dieses in festen SVP-Händen befindet.

Die SVP will nicht einfach im Gemeinderat vertreten sein, sie will die totale Machtübernahme mit vier von sieben Gemeinderäten. Wo bleibt da das vielbeschworene Demokratieverständnis der SVP? Die beiden zur Wahl stehenden SVP-Kandidaten bekleiden das Amt des Säckelmeisters und des Rechnungsprüfers im Bezirk March. Wie ist es sinnvoll möglich, zwei Ämter gleichzeitig zu bekleiden? Juristisch mag das gehen, aber gescheit ist es auf keinen Fall. Welche Interessen sollen die SVP-Kandidaten künftig vertreten? Jene der Gemeinde Lachen oder die des Bezirks March? Welche Interessen vertreten sie in der Frage der schulischen Infrastrukturen des Bezirks March, die in Lachen realisiert werden sollen?

Die CVP und die FDP Lachen setzen sich für Kontinuität, für Lachen und für unsere Projekte ein. Der Leistungsausweis der Kandidaten der Liste 1 ist ausgewiesen und unbestritten. Als Team waren sie verantwortlich für die Realisierung der neuen Hafenanlage, der Hafenpromenade, das Obersee-Center, die Erweiterung des Alters- und Pflegeheims sowie der Kindergärten Oberdorf, Winkelweg und Gerbi. Als Jahrhundertprojekte dürfen die Kernentlastungsstrassen mit den dazugehörenden Anschlussprojekten und die Kernerneuerung bezeichnet werden. Sollen diese Persönlichkeiten geopfert werden, um den Machtgelüsten einer einzelnen Partei zu entsprechen? Die CVP Lachen meint klar NEIN.

Die CVP Lachen unterstützt mit Überzeugung die Wiederwahl der beiden Gemeinderäten Antonio Prioli und Emil Woodtli sowie den Säckelmeister Mike Schlotterbeck und den amtierenden Gemeindepräsidenten Pit Marty. Sie empfiehlt den Wählerinnen und Wählern die Liste 1.

Der Vorstand der CVP Lachen